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06.07.2012: Die Anreise per Auto und Flugzeug:

5 UL-Flugzeuge und ihre Besatzungen planten die Anreise für heute. Die Vorzeichen sahen nicht gut aus. Aufziehende Gewitter im Westen und schlechte Sichten mit niedriger Bewölkung im Osten verlangten nach einer sorgfältigen Flugplanung.
Die erste Teilstrecke bis Oerlinghausen versprach noch durchweg akzeptables Streckenwetter - so wurde beschlossen, es wenigstens schon mal bis dort hin zu versuchen. Das Wetter hielt, was uns von den Wetterfröschen versprochen wurde und nach einer knappen Flugstunde wurde das erste Etappenziel problemlos erreicht.
Schon im Anflug auf Oerlinghausen wurde uns klar, dass die Wetterbedingungen weiter östlich erheblich besser waren, als vorhergesagt. Nach einer kurzen Wetterberatung sind wir direkt weiter gefolgen und tatsächlich: glasklare Luft und nur wenige Wolken ermöglichten einen sehr entspannten Weiterflug nach Stendal. Zudem sorgte ein kräftiger Schiebewind für 45km/h zusätzliche Geschwindigkeit über Grund.

Viel besser als versprochen etwickelte sich das Wetter östlich von Oerlinghausen.


Unser Ziel: Flugplatz Stendal-Borstel

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07.07.2012: Tag 2: Weitere Anreisen und erste Erkundungsflüge

Zwei weitere Vereinsmitglieder (der Manni und der Detlef) machen sich am frühern Morgen mit ihren Trikes auf den Weg von Kerken nach Stendal. Das Wetter war nicht so gut wie vorhergesagt - dafür war es ja gestern besser als vorhergesagt... Trotzdem war der Flug ebenfalls unproblematisch. Von einigen Schauern mal abgesehen, die unsere tapferen Trikeflieger erwischt haben.
Derweil unternahmen die gestern Angereisten erste Erkundungsflüge zur Elbe und zu den den umliegenden Dörfern.
Gegen Abend machten sich Jan und Pieter als letzte Besatzung noch auf den Weg und schossen sich mit ihrer Samba nach Stendal. Es war ein sehr schöner und ruhiger Flug und bescherte das seltene Vergnügen, einen wunderschönen Regenbogen aus der Luft erleben zu dürfen:

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08.07.2012: Tag 3: Und wieder drohen schwere Gewitter

Schon am Frühstück waren die drohenden Gewitter am Nachmittag das beherrschende Gesprächsthema. Wohin fliegt man bloß bei dem Wetter? Den Flugleistungen der Flugzeuge entsprechend fielen die Tagesziele der einzelnen Mannschaften auch unterschiedlich aus: die schnelle CT flog mal eben zur Nordsee, die etwas langsameren nach Brandenburg und die Capella-Besatzung zum Sachsen-Tag zum Hugo-Junkers-Flugplatz Dessau. Hier gab es einiges zu sehen, und natürlich war die legendere Junkers Ju52 mit von der Partie:


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09.07.2012: Tag 4: BERLIN !



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10.07.2012: Tag 5: Team1: Flug nach Halle, Team2: Flug um Rügen

Ein guter Tag von früh bis spät. Das muß genutzt werden!
Die Trike-Fraktion machte sich auf nach Halle. Dort angekommen wurden von einem sehr hilfsbereiten Flugleiter zwei günstige Mietwagen organisiert und die Innenstadt von Halle besucht. Man war sich einig: ganz nett! Gegen 17:00Uhr gings dann zurück nach Stendal zum Abendessen in ein sehr rustikales Restaurant mit Innenhof. Top Essen!
Die Dreiachser und der Gyro flogen gen Norden in Richtung Rügen ab. Erster Stopp: Peenemünde mit U-Boot- und Dorfbesichtigung.

Weiter dann im großen Bogen um Rügen herum mit einer weiteren Zwischenlandung zum Tanken in Stralsund. Gegen 18:00Uhr wurde zum letzten Teilstück zurück nach stendal gestartet. Der Flug verlief für alle Besatzungen sehr ruhig, jedoch mit einigermaßen Gegenwind. Ergebnis: zu spät für das oben bereits erwähnte Restaurant wurde in Stendal gelandet...
Alternativ mussten die zu spät Gekommenen in eine grichische Taverne ausweichen.


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11.07.2012: Tag 6: Urlaub

Nach dem sehr langen Flugtag gestern war man/frau sehr entspannt. Genau so wurde auch der Tag geplant: die Einen besuchten das sehr nette Elbe-Dorf Tangermünde. Andere besichtigten es aus der Luft. Noch ein paar flogen zum "Alten Lager". Ein netter Urlaubstag eben!


Ein CT-Flieger flog zwei mal um die Welt.

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12.07.2012: Tag 7: Schwerin

Wieder ein Tag für große Taten. Schwerin (Flugplatz Pinnow-Schwerin) wurde als Ziel ausgewählt. Der Hinflug gestaltete sich einigermaßen interessant: Schauer zwangen zum zickzack-Kurs.

Der Segelflugverein von "Pinnow" muß an dieser Stelle erwähnt werden: ein Mitglied baute als erstes einen Tisch auf; machte Cappuccino und Kaffee; besorgte uns Taxen - ohne überhaupt nach der Landegebühr zu fragen. Was für ein Service!
Teils geflogen, teils gefahren wurde nach der Ankunft als erstes ein Restaurant zur Stärkung gesucht und gefunden. Hmm lecker und man konnte schön draußen sitzen. Kein Schauer störte den Genuss.
Das Schloss ist eine Reise wert. Bilder sagen mehr als 1000Worte:

Der Rückflug gestaltete sich völlig unproblematisch - nachdem es gerade noch gelang, rechtzeitig vor zwei großen Schauern zu starten.

Ein CT-Flieger flog drei mal um die Welt.

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13.07.2012: Tag 8: Nieselregen: Fliegen oder nicht?

Wir überlegen noch...
Immer noch....
O.K.: Stadtbesichtigung Stendal!

Ein CT Flieger fliegt dreieinhalb mal um die Welt.
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14.07.2012: Tag 9: Fliegen und Kultur

Kofferpacken, Rückflug planen (und hoffen auf fliegbares Wetter) waren die heute geplanten Tätigkeiten.
Aber wieder hatten wir Glück: das Wetter ließ das Fliegen zu. Aber das hielt nicht lange...


Nach dem neue Schauerwolken die Sonne wieder verdeckten, machten wir uns auf nach Stölln über den Landweg. Stölln.... Da war doch was? Grollenberg...
Richtig: hier hat Otto Lilienthal ab 1893 seine Gleitflüge unternommen. Der Landeplatz Stölln-Rhinow ist damit der älteste Flugplatz der Welt! Wir besuchten das Lilienthal-Centrum-Stölln, in dem uns eine sehr engagierte Mitarbeiterin Leben und Werken Lilienthals näher brachte. Auf dem Fluggelände Stöll-Rhinow tobte gerade eine Techno-Party, welches die angemessenen Würde beim Besuch der Absprungstelle und Absturzstelle Lilienthals aber nicht störte.

Zu Ehren Lilienthals landete wurde eine IL-62 (ein 4-Strahliges Langstreckenflugzeug) der Interflug bei ihrem letzten Flug mit einer spektakulären Landung hierher gebracht, um Zukünftig als Ausstellungsstück erhalten zu bleiben. Dieses Flugzeug kann man besichtigen. Eine kleine Interflugausstellung und ein Standesamt hat man im Innern installiert. Nett!!

Das war mal wieder ein interessanter Tag, der mit zümftigem Essen beim Griechen beendet wurde. Nicht ohne die Wettersituation für den morgen geplanten Rückflug wieder und wieder zu diskutieren.
Geht's nun morgen oder nicht?

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15.07.2012: Tag 10: Rückreise

Um es kurz zu machen: wir wissen nicht, ob es die Kirchenbesichtigungen waren oder was - auf jeden Fall war das Wetter perfekt für den Rückflug! Der Regen verzog sich und gegen 11:00Uhr wurde gen Kerken gestartet.
Nach einer Zwischenlandung in Nienburg, nahe der Elbe, landeten alle Flieger wieder wohlbehalten in Kerken.

Das war ein gelugener Schlußpunkt unseres sehr abwechelungsreichen, harmonischen und vor allem unfallfreien Fliegerlager 2012 in Stendal.

Danke schön an dieser Stelle an das Flugplatzteam in Stendal für die nette Aufnahme! Ihr wart prima Gastgeber!


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